Lehrerraum - Drost-Rose-Realschule Lippstadt

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Lehrerraum

Seit vielen Jahren gibt es an der Drost Rose Realschule keine Klassenräume im alten Sinne mehr, sondern die Räume sind LehrerInnen zugeordnet. Dabei wechseln die Schülerinnen und Schüler (im Folgenden SuS) für alle Fächer die Räume und nicht, wie früher üblich, nur für den Fachunterricht in Kunst, Naturwissenschaften, usw.
Hört man dieses zum ersten Mal, erwartet man viel Unruhe, Gelaufe und organisatorische Probleme. Aber kurz gesagt: Nach wenigen Tagen gibt es keine Unruhe mehr, weil sich alle daran gewöhnt haben. Das "Laufen" zwischen den Stunden tut SuS gut, Bewegung fördert die Gesundheit. Und organisatorische Probleme kann man lösen.
Die Raumverteilung muss gründlich überlegt werden. Jede(r) Vollzeitlehrer(in) hat "Anspruch" auf einen eigenen Raum. Teilzeitkräfte benutzen Räume gemeinsam, dabei sollte nur einer jeweils Klassenlehrer sein. Dann ist genügend Platz, damit die Klasse als Heimatraum Schrank und Wand zur Verfügung hat.
Haben die KollegInnen, die einen Raum gemeinsam nutzen, auch gemeinsame Unterrichtsfächer, können sie das gelagerte Unterrichtsmaterial auch gemeinsam nutzen. Ein großer Vorteil ist nämlich, dass Unterrichtsmaterial im Raum bleiben kann. Fachbücher, Poster, Medien, Audiogeräte, Computer etc. bleiben im Raum. Sie sind immer unter Aufsicht und werden kaum noch beschädigt. Mancher Kollege bringt auch Privatgeräte zum Verbleib in die Schule mit. Auch schmückende Ausgestaltung eines Raums ist eher möglich, als wenn SuS allein in den Räumen sind. So bekommt jeder Raum eine eigene Atmosphäre, die das Arbeitsklima positiv beeinflusst.
Da Schulbücher in mindestens halben Klassensätzen in den Räumen vorhanden sind, müssen die SuS die Lehrwerke nicht mehr mitbringen. Die Bücher halten länger und die Taschen sind nur noch halb so schwer. Die SuS müssen also keine schweren Taschen tragen, wenn sie die Räume wechseln. Sie können zwischen den Stunden gezielt die Räume wechseln und stellen sich dabei auf das nächste Unterrichtsfach ein. Unkontrolliertes Rennen auf den Fluren so wie Aufenthalt ohne Aufsicht in den Räumen entfällt. Die Bewegung ist wichtig, viele SuS würden sonst stundenlang ihren Stuhl nicht verlassen. Vor den großen Pausen haben die SuS Gelegenheit, ihre Taschen schnell in den nächsten Unterrichtsraum zu bringen.
Für die Lehrerin / den Lehrer bringt es aber viele Vorteile, wenn er nicht nach jeder Stunden den Raum verlassen muss: Die Lehrkraft hat Zeit, auf Fragen einzelner SuS noch einzugehen und das Material für die nächste Stunde zu richten. Sie kann besser darauf achten, dass die Tafel geputzt und der Raum sauber verlassen wird.
Die Einteilung der Räume erfordert natürlich manche Überlegung und organisatorisches Geschick. Stundenplan und Raumverteilungsplan müssen dem Kollegium zugänglich sein, falls aktuelle Wechsel notwendig sind. Auf dem Vertretungsplan wird auch der Raum vermerkt. Dies mag aufwändig sein, aber das System macht die Schule nicht nur ruhiger und gepflegter, es spart auch Räume: Die Fachräume werden besser genutzt, wenn die Lehrkraft auch ihr zweites Fach dort unterrichtet.
Trotz Umbau, Anbau und Neubau hätten wir nach dem alten System nicht genug Unterrichtsräume, wenn jede Klasse einen Raum nur für sich haben sollte. Um den SuS in den Pausen Kommunikations- und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten sind Sitzgruppen innen und außen geschaffen worden. Auch die Schulbücherei, Cafeteria und Mensa können aufgesucht werden.

 
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